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Frauengesundheit

Hormonellen Unregelmäßigkeiten im weiblichen Monatszyklus begegne ich mit milden Behandlungsmethoden, um Ihr Wohlbefinden zu steigern und Schwächen ausgleichen zu können.

Blutungsstörungen (Hypermenorrhoe)

Vielleicht kennen Sie das auch? Ganz langsam und allmählich wurde Ihre Regelblutung stärker, auch ein bis zwei Tage länger in der Dauer, aber so langsam wie diese Veränderung vor sich ging, schenkten Sie ihr kaum Beachtung.

In meiner Praxis sehe ich viele Frauen, die entweder

  • nach einer Geburt bzw. nach mehreren Geburten,
  • nach dem Absetzen der Pille nach einigen Jahren der Einnahme
  • oder in der Phase der beginnenden Wechseljahre (ca. Mitte 40) über stärker werdende Blutungen berichten.

Nicht immer muss dies ein behandlungsbedürftiger Zustand sein, denn beim monatlichen „Aderlass“ kommt es im weiblichen Organismus auch zu einem Reinigungsprozess, (Entschlackung) und zur Verjüngung (Blutneubildung im Knochenmark), die sehr gesundend wirken. Manchmal entwickelt sich aber bei den Frauen über einen längeren Zeitraum eine Blutarmut (Anämie). Diese kann sich durch Müdigkeit äußern, mangelnde Vitalität und Schwung, aber auch durch Kreislaufprobleme wie Schwindel nach dem Aufstehen, Ohrensausen oder Herzrasen. Wenn der Blutverlust die Menge der möglichen Blutneubildung übersteigt, kommt es zu den genannten vielfältigen Symptomen. Dann muss die entstandene Blutarmut zunächst durch Eisenpräparate ausgeglichen werden, wobei die Aufnahme über den Darm durch Folsäure und Vitamin B12 verbessert werden kann.

Ganzheitliche Therapie bei Blutungsstörungen

Die eigentlich ursächliche Therapie sollte den hormonellen Zyklus unterstützen. Aus der traditionellen Naturheilkunde stehen uns einige sehr wirksame Heilmittel zur Verfügung, wie z. B. die südamerikanische Yamswurzel oder auch bioidentische Hormone.

Ich verwende gerne und erfolgreich auch die Heilmittel aus der homöopathischen und anthroposophischen Therapierichtung bei Zyklusstörungen, da hierdurch die Selbstheilungskräfte angeregt werden, was bei der Gabe synthetischer Hormonpräparate so nicht möglich ist. So wird der individuelle Rhythmus der Frau erhalten und gestärkt, mit dem Ziel Schwächen auszugleichen und das Wohlbefinden auf natürlichem Wege zu steigern.

Regelschmerzen (Dysmenorrhoe)

Frauen unterschiedlichen Alters können mehr oder weniger stark unter Schmerzen bei der monatlichen Blutung leiden. 

Manchmal sind die Bauchkrämpfe besonders heftig am Tag, bevor die Blutung durchbricht, oder der erste Tag ist besonders unangenehm, zuweilen treten auch während der gesamten Dauer Schmerzen auf. Meistens handelt es sich um krampfartige Bauchschmerzen, sie können aber auch ziehend, stechend oder brennend sein. Auch dumpfer Druck im Bereich der Lendenwirbelsäule oder Muskelschmerzen der Hüfte oder der Oberschenkel sind möglich.

Therapie

Nach ausführlicher Anamnese kann ich sehr differenziert die potenzierten Heilmittel der anthroposophischen und der homöopathischen Therapierichtung einsetzen. Oft können dann Schmerzmittel reduziert bzw. ganz überflüssig werden.

Neben der medikamentösen Therapie kommen verschiedene Körpertherapien in unserer Praxis in Bordesholm zum Einsatz: Die Heileurythmie und Strömungsmassage nach S. Pressel führe ich selber durch.

Mit verschiedenen Osteopathen arbeite ich bei akuten wie chronischen Schmerzen zusammen.

Die Rolle der Ernährung bei Schmerzen

Da die Entstehung des Schmerzes in der Gebärmutter von bestimmten Botenstoffen gesteuert wird (Gewebshormone: Prostaglandine) und diese auf bestimmte Lebensmittel wie scharfe Gewürze und Genussgifte wie Kaffee oder Tee reagieren, frage ich auch sehr genau nach den Essgewohnheiten. Im Gespräch ergeben sich einige einfache Möglichkeiten, durch Weglassen bestimmter Nahrungsmittel den Schmerz zu beeinflussen.

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